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Zugdeckungssignale/ gleichzeitige Fahrstrassen


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Hallo zusammen,

an dieser Stelle wieder eine Frage bzgl. Vorbild:

Wenn ein Bahnsteig-Gleis mittels haltzeigenden Zugdeckungssignalen in zwei Bereiche unterteilt ist, dürfen dann gleichzeitig aus zwei unterschiedlichen Richtungen die Fahrstrassen in jeden Teilbereich eingestellt werden?

Technisch ist es (zumindest bei der Sim) nicht unterbunden, was sagen aber die Vorschriften dazu?

 

Danke Euch im Voraus und viele Grüsse vom R2.

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Meines Wissens geht es (im echten SpDrS60) technisch nicht. (PS: Andere Bauformen wird man mit Sicherheit alle einzeln prüfen müssen.)

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Sicherheitsrichtlinien der DB das zulassen. Du hast ja quasi keinen D-Weg beim Zugdeckungssignal. In Hamburg Hbf fahren z.B. die 7-Wagen-Metronom-Dostos bis unmittelbar an das ZD heran, wobei der Tf dabei seinen Oberkörper nach vorne bewegen und den Kopf verdrehen muss, um das Signal im Auge zu behalten. Wenn der jetzt aus Unachtsamkeit ein wenig über das Signal hinausschießen würde, hätte ein von der Gegenseite gleichzeitig einfahrender Zug eventuell ein Problem, wenn dessen Tf damit gerechnet hat auch bis dicht ans ZD heranzufahren.

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Naja, Fahren auf Zugdeckungssignal ohne D-Weg ist works as designed. Daher die 30km/h. Ich kann mir aber vorstellen, dass zwei aufeinander fahrende Zugfahrten für das Fahrpersonal irritierend sein könnten, und solche Fahrten deswegen stellwerksseitig ausgeschlossen werden.

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Hallo und vielen Dank für Eure Infos. Das habe ich auch schon so vermutet. Mich hatte verwundert, dass es bei der Sim Würzburg (aber auch bei Karlsruhe) nicht technisch unterbunden wird.

 

Gut zu wissen, dass das Forum noch funktioniert.

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Am 26.1.2026 um 13:01 schrieb ErsGT:

Naja, Fahren auf Zugdeckungssignal ohne D-Weg ist works as designed. Daher die 30km/h. Ich kann mir aber vorstellen, dass zwei aufeinander fahrende Zugfahrten für das Fahrpersonal irritierend sein könnten, und solche Fahrten deswegen stellwerksseitig ausgeschlossen werden.

 

Es sind sogar nur 20 km/h!

Wenn jetzt im worst case also beide Züge mit je 20 km/h aufeinander treffen, hat man ja eine Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h. Allein bei dieser Betrachtung ergibt sich die Sinnhaftigkeit sowas zu verhindern.

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Nein. Zum einen ist ja ein halt zeigendes Signal dazwischen, dass der Zug zunächst überfahren muss. Dann müssen beide Züge übersehen, dass der Zug einem entgegen kommt (bei unter Rangiergeschwindigkeit!), und dann ist für einen Aufprall das Masseverhältnis relevant, was bei Zügen, die auf Zugdeckungssignale fahren, im Regelfall kaum unterschiedlich ist.

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